Das Grundbauverfahren Microtunneling
Beim Microtunneling wird von einem Start- zu einem Zielschacht ein Rohr vorgetrieben. Am Anfang des Rohres befindet sich ein vollautomatisch arbeitender Bohrkopf, der den Platz für die Rohrtrasse freigräbt. Hinter dem Bohrkopf werden vom Zielschacht aus ständig vorgefertigte Rohrabschnitte hydraulisch nachgeschoben. Der Transport des Aushubes erfolgt ebenfalls vollautomatisch und zwar durch die bereits eingeschobene Rohrtrasse. Es können auch Kurven gefahren werden.

Auf diese Art läßt sich ein Tunnel herstellen, ohne den Verkehr an der Oberfläche über Gebühr zu behindern. Über der gesamten Rohrtrasse ergeben sich keinerlei Behinderungen, lediglich Start- und Zielschacht müssen als Baugrube ausgehoben werden. Heutzutage lassen sich Entfernungen von einigen hundert Metern bis zu wenigen Kilometern auf diese Weise bewältigen. Der Zielschacht kann jeweils wieder als Startschacht für weitere Bauabschnitte genutzt und später als U-Bahn-Station mit Oberflächenzugang ausgebaut werden.

Weiterführende Information zu diesem Thema läßt sich per Google einholen:
Google-Ergebnis "Microtunneling"

Erklärungen zu diesem Grundbauverfahren finden sich auch auf den CargoCap-Seiten:
CargoCap Rohrvortrieb
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Autor: Dröppez